Beratung und Behandlung für suchtgefährdete und suchtkranke Kinder und Jugendliche

Viele Jugendliche und junge Erwachsene experimentieren mit legalen Drogen wie mit Tabak oder Alkohol und illegalen Drogen wie Cannabis. Häufig bleibt es beim Probieren. Für einige aber wird es zum Problem und sie können nicht mehr aufhören zu rauchen oder zu trinken. Eltern, die dies beobachten, sind oft ratlos und suchen professionelle Hilfe.

  • Jugend- und Drogenberatungsstelle (Drobs)/
    Fachstelle Sucht Rastatt/ Baden-Baden

    Sinzheimerstr. 38, 76532 Baden-Baden
    Tel.: 07221 99647830, Fax: 07221 99647849                                  
    E-Mail: drobs-baden-baden@bw-lv.de 
    www.bw-lv.de

     

    FreD „Frühintervention bei erstaufälligen Drogenkonsumenten“

    FreD ist ein kostenloses Kursangebot für 14- bis maximal 21jährige, die erstmals polizeilich durch den Besitz von Cannabis, Marihuana oder Ecstasy für den Eigenkonsum aufgefallen sind. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen werden im Rahmen der Ermittlungen durch die Polizei über die Möglichkeit der Teilnahme an einem FreD-Kurs informiert. Wenn sich der Betroffene bei der Fachstelle Sucht in Baden-Baden oder Rastatt gemeldet hat, wird in einem Eingangsgespräch festgestellt, ob für ihn ein Fred-Kurs oder das Kurzinterventionsprogramm Realize it X´tra geeignet ist. Je nach Fall kann auch eine längerfristige Therapie nötig sein.

    Das 8stündige Kursangebot umfasst detaillierte Informationen aus den Bereichen Recht, Drogenkunde und Entstehung von Sucht. Die Kursteilnehmer sollen sich mit ihren Konsummustern auseinandersetzen und in der Gruppe Verhaltensalternativen erfahren.

    Reailze it X´tra - Beratungs- und Frühinterventionsprogramm für Jugendliche mit riskantem Cannabiskonsum.

    Seit 2011 bietet die Jugend- und Drogenberatung der Fachstelle Sucht Baden-Baden/Rastatt ein kostenloses Beratungsangebot „Realize it X-tra” für junge Cannabiskonsumenten an.
    „Realize it X-tra” umfasst insgesamt sieben Treffen. Diese finden im wöchentlichen Rhythmus statt.
    Der Kursleiter unterliegt der Schweigepflicht.
    Die Teilnahme an den Kursen FreD oder Realize it X´tra kann sich bei der Staatsanwaltschaft Baden-Baden als Entscheidungskriterium strafmildernd auswirken.
    Anmeldungen und nähere Informationen bei der Fachstelle Sucht.

    Broschüre "Realize it X-tra" für Jugendliche
    Broschüre "Realize it X-tra" für Eltern

    - Mit freundlicher Unterstützung der Bürgerstiftungen Baden-Baden und Rastatt -

Beratung und Vermittlung

Akutklinik für Kinder und Jugendliche/ Stadtklinik Baden-Baden

Stationäre Einrichtungen für suchtgefährdete und suchtkranke
Kinder und Jugendliche

  • Clean- Kids (12-15 Jahre)

    Mariatal 17/2, 88214 Ravensburg-Weissenau
    Tel.: 0751 76012070, Fax: 0751 76012451
    E-Mail: clean.kids@zfp-zentrum.de

     

    Clean kick (16 -18 plus2 Jahren)

    Jugenddrogenentzugsstation
    Mariatal 17/2, 88214 Ravensburg-Weissenau
    Tel.: 0751 76012126, Fax: 0751 76012451
    E-Mail: clean.kick@zfp-weissenau.de
    www.cleankick.de

    Krisenintervention, Entgiftung, Tagesstation für Jugendliche

     

    Just – Jugendsuchttherapie

    Langzeittherapie für 14 bis 18 Jährige
    Rahlenhof Rahlen 1, 88214 Ravensburg
    Tel.: 0751 76012820
    E-Mail: kontakt@jugendsuchttherapie.de

     

    Fachklinik Haus Weitenau

    Austraße 2-6, 79585 Steinen,
    Tel.: 07627 70850, Fax: 07622 7085130
    E-Mail: haus-weitenau@bw-lv.de
    www.bw-lv.de

    Stationäre Entwöhnungsbehandlung für Jugendliche und junge Erwachsene

    Lagaya - Suchtberatung (Verein zur Hilfe suchtabhängiger Frauen eV.)

    Katharinenstr. 22, 70178 Stuttgart
    Tel.: 0711 6405490, Fax: 0711 6076860
    E-Mail: beratungsstelle@lagaya.de oder kontakt@lagaya.de
    www.lagaya.de


    OnlineSuchtBeratung

    www.fe-mail.de


    Mädchen.Sucht.Auswege
    Felxible Suchtberatung und Prävention für Mädchen

    E-Mail: maedchen.auswege@lagaya.de


    Mara-Betreutes Wohnen für drogenabhängige Frauen und Mädchen

    E-Mail: mara@lagaya.de


Warum sind wir dabei?

„Im Suchthilfenetzwerk bin ich, weil mir die sehr jungen Süchtigen besonders am Herzen liegen. Diesen jungen Menschen muss geholfen werden und das kommunale Suchthilfenetzwerk ist ein erster großer Schritt in die richtige Richtung.“
(Nadeshda Eberle, Substitutionsärztin in Baden-Baden, zuvor Ärztin in einer Sucht-Therapie-Einrichtung im Schwarzwald und Ärztin am Diamorphin-Programm der AWO-Ambulanz Karlsruhe)

Alkohol kann auch in
geringen Mengen das ungeborene Kind schädigen.