Jugendschutz

Jugendschutzgesetz

Um Kinder und Jugendliche zu schützen, ist ihnen nicht alles erlaubt, was Erwachsene tun dürfen.

Das Jugendschutzgesetz regelt unter anderem:

  • den Aufenthalt Minderjähriger an öffentlichen Orten (z.B. Gaststätte, Spielhalle oder Diskothek bzw. Tanzveranstaltungen an anderen Orten)
  • den Konsum und die Abgabe von alkoholischen Getränken und Tabakwaren an Minderjährige
  • den Verkauf und das Bereitstellen von Filmen und Computer-/Videospielen in der Öffentlichkeit
  • die Zuständigkeiten der Jugendschutz-Organisationen Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) und Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK)
  • die Handlungsweite der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien

Hinweis

Was dürfen Kinder unter 14 Jahre, Jugendliche unter 16 bzw. unter 18 Jahre? Welche Ausnahmen gibt es? Der Fachbereich Bildung und Soziales hat die Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes in einer übersichtlichen Tabelle zusammengefasst.

Tabelle als PDF zum Download

Fragen zum Jugendschutz beantwortet der Jugendschutzbeauftragte der Stadt Baden-Baden

Weitere Informationen zum Jugendschutzratgeber finden Sie hier: www.bussgeldkatalog.com

Individuelle Maßnahmen (Verhaltensprävention)
  • allgemeine Präventionsaktionen, die informieren und sensibilisieren
  • interaktive Maßnahmen z.B. Mitmach-Aktionen im regulären Unterricht mit Vor- und Nachbereitung
  • diese enthalten z. B. Übungen um Gruppendruck zu widerstehen und stärken sozialen Kompetenzen
  • diese berücksichtigen den kulturellen Hintergrund der Jugendlichen
strukturelle Maßnahmen (Verhältnisprävention):
  • Beschränkung der Zugänglichkeit, Preispolitik, Altersbeschränkungen, beschränkte Öffnungszeiten der Verkaufspunkte, Einschränkungen des öffentlichen Trinkens, Werbeverbote, Null-Promille im Verkehr und Umsetzung der Jugendschutzbestimmungen
  • umfassende Maßnahmen in der Gemeinde

In Ergänzung zu diesen universellen, primärpräventiven Maßnahmen zählen auch selektive, auf Risikogruppen und Risikokontexte zielende Maßnahmen.

Weitere theoretische Informationen zur Vertiefung unter:

www.bzga.de ,www.infoset.ch., www.suchtschweiz.ch

Überblick der Angebote im Bereich Suchtprävention für Schulen, Vereine, Offene Jugendarbeit und Betriebe:

Unterrichtsmodule und interaktive Workshops für Schulklassen

Kampagnen

Vorträge

Elternabende

Fortbildungen für Schulsozialarbeiter/-innen und Lehrkräfte, Jugendtrainer/-innen

Betriebliche Suchtprävention

Fortbildungen und Schulungen in Zusammenarbeit mit Ausbildungsbetrieben, Betrieben und Institutionen

Erstellung von Betriebsvereinbarungen (Stufenplan)

✎ 2019 - Kommunales Netzwerk für Suchtprävention und Suchthilfe Baden-Baden